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(k)ein alter Schinken…

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Demenzpflegeheim – ein altes Gebäude, Mobiliar ein Mix aus Ikea und alten Erbstücken.

An den Wänden ein ebensolcher Mix aus alten Schinken, Familienfotos längst vergangener Zeiten und unter den alten Schinken ein Bild das es mir angetan hat.

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Die schnörkellose Darstellung der beiden Personen,der fast nicht vorhandene Hintergrund, es scheint eine Hausmauer zu sein, eine Regenrinne ist zu sehen ansonsten nur graue Wand, und eine ebenso graue Straße. Das Kind ist barfuß, mager, seine kleine Hand verschwindet in der großen Pranke ihres Vaters, der in seiner anderen Hand etwas hält, was mag es sein? Kinokarten wohl kaum, vielleicht sind es Lebensmittelmarken, Bezugsscheine für irgendwas. Beide in sich gekehrt, zusammen und doch alleine, jeder in seine Gedanken versunken, das Mädchen, melancholisch den Kopf geneigt blickt in weite Ferne, der Vater hat leicht staunend die Augenbrauen  hochgezogen, woran denkt er?

Beide sind einfach gekleidet aber nicht ärmlich, das Mädchen trägt eine rote Schleife im Haar, sie ist ordentlich frisiert, die großen Hände des Mannes sind an harte Arbeit gewöhnt, er trägt derbe Schuhe, das Mädchen ist barfuß.

Wohin gehen sie?

Woran denken beide?

Sie gehören zusammen und dennoch scheinen sie in diesem Moment Welten voneinander entfernt.

Das Bild ist datiert auf 1922, die Signatur “Bauder”

Ich mag die melancholische Stimmung, es ist eine Momentaufnahme, keingestellte Porträt sondern ein für beide sehr intimer Moment. Beide hängen ihren ganz eigenen Gedanken nach, sie sind miteinander verbunden, der mann fürht das kInd an der Hand. Und dennoch sind sie sehr weit voneinander entfernt, die körperliche Verbindung ist nur eine äußere. Die Einsamkeit zweier Menschen, die sich an den Händen halten.

Dieses Bild lässt mich nicht mehr los, es ist ein bisschen zum Symbol für mich geworden, es ist das “einsam” im “Gemeinsam” und das passende Bild für den Ort, an dem es hängt.

By | 2019-11-03T15:05:12+01:00 November 3rd, 2019|Allgemein, Commercial, Info|0 Comments

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